Nicht nach dem Wunsch unseres Bundesliga-Teams verlief der zweite Tourstopp im Union Yachtclub Attersee. Erstmals waren unsere Segler:innen mit durchwegs stärkeren Windverhältnissen um die 15 Knoten konfrontiert. Dazu kam noch, dass dieser Wind aus West kam…
Wer den Attersee kennt, weiß was das bedeutet. Westwind heißt extrem drehende unberechenbare Winde, mal von links, dann wieder von rechts. Damit kämpfte unser noch nicht ganz routiniertes Team immer wieder bei taktischen Entscheidungen. Aber auch andere Mannschaften hatten damit ihre liebe Not. Hinzu kamen noch einige schwerwiegende Penalty-Entscheidungen – manchmal so knapp vor dem Zieleinlauf, dass man von hinter der Ziellinie wieder auf den Kurs musste, ein Ringerl drehen, und dann erst wieder über die Ziellinie, um gewertet zu werden.
Den Höhepunkt stellte aber das Verfangen in einer Fischerboje dar, bei dem nichts anderes übrig blieb, als dass Steuermann Bernie Haan ins Wasser musste um das Boot zu befreien. Jeder Segler und jede Seglerin kann sich lebhaft vorstellen, dass in dieser Wettfahrt nicht einmal mehr Schadensbegrenzung möglich war. Am Ende stand ein elfter Gesamtrang zu Buche. Mehr war ohne einen einzigen ersten und nur zwei zweiten Plätzen bei insgesamt 19 Rennen nicht drinnen.
Fazit dieses Wochenendes: Trotzdem wieder Erfahrungen und Wassertage auf der J70 gesammelt. Was dich nicht umbringt, macht dich stärker. Also abputzen, abhaken und Blick voraus zum nächsten Stopp im September am Traunsee.
Das Ergebnis vom Attersee und den Gesamtstand in der Bundesliga findet ihr hier.







